Ibanez Eagle Bass

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Hoy, ein Ibanez Eagle Bass! Die waren in den Siebzigern mal ziemlich angesagt, und sind jetzt Geld wert, weil Berühmtheiten wie der Basser von Nirvana drauf spielten. Das vorliegende Teil ist ein „Reissue“ von 2015, made in Indonesia, und mein Kunde hat schon Pickups und Elektronik ausgetauscht auf der Suche nach dem Sound, ist aber immer noch nicht happy. „Zu wenig Druck untenrum, zu wenig Mitten,“ sagt er. Nun ja, da kann geholfen werden! Mit einer J-Retro 01 kommen jede Menge Druck und Mitten, und auch die Höhen kommen nicht zu kurz. Da sollen dann auch gleich noch Hotwire Tonabnehmer rein, meint der Kollege. Besser ist das, denn diese gestackten Humbucker sind brummfrei.



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Also frisch ans Werk! Zunächst mal müssen die Elektronik und die Pickups raus.


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Das E-Fach muss sauber aussehen und tief genug sein. Damit Elektronik und Batterie ausreichend Platz haben.


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Jetzt wird alles mit selbstklebender Kupferfolie ausgekleidet, damit nichts brummen kann. Industriebässe sind meistens mit Abschirmlack versehen, aber die Folie wirkt viel besser.



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Nun setzen wir unsere bewährten gestackten Humbucker rein, die erst gar keine Störgeräusche zulassen.


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Hier sind die Massekabel von den Pickups und der Bridge schon an der Kupferfolie angelötet, der erste Tonabnehmer ist schon angeschraubt.


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Hier ist die J-Retro voll verkabelt, wir sind fast fertig. Drähte und Batterie etwas sortieren, es muss sich ganz leicht schließen lassen, dann zuschrauben.
Für den Batteriewechsel in zirka acht Monaten einfach die drei Schrauben lösen und die Elektronik herausnehmen. Die Drähte sollten so lang sein, dass man die Elektronik bequem nebendran legen kann, ohne etwas abzureissen.


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Ready to rock!

So sieht der schwarze Adler jetzt aus - für jede Spielsituation gerüstet! Sein Herrchen wird begeistert sein!


Bert Gerecht