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FRETLESS BASS

Gewünscht wurde ein W-Bucker auf einem Jazz-Korpus. So kamen wir auf den Namen “WAZZ”.

Der neue Hot Wire „Wazz“ Fretless Bass! Der Khaya Mahagoni Korpus macht einen warmen, runden Ton. Der Hals aus Sapeli Mahagoni bringt noch mehr Wärme und Tiefe in den Sound. Das Ebenholz Griffbrett bietet Klarheit und Definition. Die Markierungen an der Griffbrettkante sorgen dafür, daß man sich nicht verirrt.
Wir haben den W-Bucker vor zehn Jahren eingeführt, er steht für den großen Ton. Dazu ein  seriell-single coil-parallel-Schalter für etwas Variation. Mehr als passive Lautstärke- und Tonregler werden nicht benötigt. Die Mattlackierung macht die Holzstruktur sichtbar und ertastbar, und der Hals fühlt sich an wie ein alter Freund. Gut für tiefe Grooves, stundenlang.


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Warum Fretless?

Der direkte, pure Klang, die Finger pressen die Saiten auf das Griffbrett, keine Bünde dazwischen...

Einen Erle Korpus, Palisandergriffbrett, passiver HotWire Soapbar mit Spiltcoil - das braucht man für den Fretless Sound. Mehr nicht. Einfach mal Simon Zauels hören: der weiss, wie´s geht.

Ein ganz traditioneller Fretless im Sinne von Jaco hat einen Erle-Korpus, einen Ahornhals mit Palisandergriffbrett und die richtigen Tonanbnehmer, etwa unsere Vintage Jotts von Leosound. Wichtig ist auch die "Blechwinkel-Brücke", die für den amtlichen Ton und Sustain sorgt.

Wir haben Fretless Griffbretter für jeden Geschmack: Ebenholz kommt auf den klassischen Kontrabässen zur Anwendung. Es ist hart und bietet viele Jahre bundloser Spielfreude. Ich dagegen bevorzuge Palisander, es klingt etwas wärmer, ist aber nicht ganz so hart und widerstandfähig wie Ebenholz. (Wenn es die Optik verlangt, können wir auch ein Griffbrett aus Ahorn machen, geschützt mit extra hartem Bootslack.)

 
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JACO

Jaco Pastorius erfand Anfang der 1970er den "marked Fretless" Bass . Er entfernte die Bünde seines 1962 Jazz, füllte die Löcher mit hellem Holzkitt auf und schliff alles plan. So konnte er auch bundlos genau intonieren. Damit das Palisander- Griffbrett sich nicht so schnell abspielte, trug er mehrere Lagen Bootslack auf.

In dieser Tradition können wir zur besseren Navigation und genaueren Intonation auf dem Griffbrett Lines machen, die anstelle der Bünde ins Holz eingelassen sind. Helle oder dunkle Lines sind möglich. Wir tragen auf Wunsch speziellen Bootslack auf das bundlose Griffbrett auf. Das ergibt ein superslickes Spielgefühl, und das Griffbrett hält länger.

Aber es gibt Variationen zum Thema: Für einen besonders fetten Fingersound machen wir den Body nicht aus Erle, sondern aus Mahagoni. Klingt wirklich unglaublich. Hier kommt unser Doppel-Jazz Tonabnehmer zum Einsatz: Ein fett klingender HotWire Humbucker in der Vintage Position, umschaltbar auf Single Coil für "traditionelle" Sounds, passive Regler für Volume und Tone - mehr braucht es nicht für den Super Fretless-Ton.

CITES ABKOMMEN

CITES Papiere für geschützte Hölzer beim Grenzübertritt verlangen ein Umdenken: Wenn der Wunschbass ein Ostinder-Palisandergriffbrett bekommt, gibt es von uns natürlich die entsprechenden Papiere dazu. Alternativ verwenden wir heute auch gerne PAU FERRO als Griffbrettholz. Sieht gut aus, klingt gut, und steht nicht auf der Liste der geschützten Hölzer.

Bei Fragen, einfach eine mail schicken an: bert@hotwire-bass.de

oder die Hot Wire Hotline anrufen: 06753 94571