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DAS BUCH!

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Mr. Bassman geht tief runter

Bert Gerecht gräbt in seinen Erinnerungen: Ab 1968 Bassist in Ami-Clubs, tierisch-substanzielle Bewusstseinserweiterung nicht nur beim Musikstudium, 1980 dann der kultige Laden Mr. Bassman. Der Rasende Bass-Bote machte ihn rasend, und wie war das mit seiner Bass-Bibel? Dann Peavey, Fachblatt, Bass-Talk! Nach 45 CD-Produktionen wurde aus Hot Wire Records 1999 Hot Wire Bass, und was war sonst noch so los? Ein Schelmenroman aus der Frankfurter Szene.

"Zeitgeschichte, Musikgeschichte, die Geschichte einer ganzen Generation spiegelt sich in diesem spannenden und fesselnden Buch wider. Die offene und ehrliche Sprache in der es verfasst wurde lässt keinen Leser kalt und viele werden sich in den Schilderungen Bert Gerechts selbst wiederfinden."

(Amazon Leserrezension)

Gibt´s hier direkt hier oder im regulären Buchhandel. Über Amazon und im BoD Bookshop auch als E-Book zu haben!

412 SEITEN, 19,51 €   (E-Book 11,99)

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Leseprobe

Mr. Bassman's Bass-Bibel

In irgendeinem Kifferwahn hatte ich die glorreiche Idee, ein Buch zu schreiben, eine Komplettübersicht über Bassgitarren. Durch meine Arbeit bei Mr. Bassman und der Lektüre angesagter Musik-Magazine aus dem Ausland war ich bestens im Bilde über alles, was bass-mäßig angesagt war. Ich legte auch umgehend los und schrieb die ersten Texte. Alles mit einer alten Schreibmaschine, die ich meinem Vater abgeschwatzt hatte. „Mr. Bassman's Bass-Bibel“ sollte das ambitionierte Werk heissen.

Ich verbrachte viel Zeit mit Kah-Eff. Wir kifften und redeten, und er fand das Bass-Thema interessant. Kah hatte vor, Psychoanalytiker zu werden. Auf einem Psychologie-Seminar hatte er einen gewissen Manfred Dexler getroffen, der Bücher über Psychologie verlegte. Oder vorhatte, einen Verlag für Psycho-Bücher zu gründen. Das wusste keiner so genau. Jedenfalls trafen wir uns, und er meinte, er könne dieses Buch in seinem Dexler-Verlag rausbringen. Also machte ich weiter. Abends und an meinen freien Tagen hämmerte ich in die Tasten, was das Zeug hielt. Ich hatte einen Ordner voll mit Material, und das wurde ständig mehr. Als Abgabetermin meines Manuskripts hatten wir November 1985 festgelegt. Das Manuskript hab ich dann auch fristgerecht abgeliefert. Nach einem Jahr intensivster Recherchen- und Schreibarbeiten. Allerdings ein hartes Jahr.Ausser telefonieren, recherchieren, schreiben, wieder recherchieren, Fotos besorgen oder selber machen, weiterschreiben kam ich zu nichts. Die Stimmung bei Mr.Bassman wurde auch immer mieser, weil keiner ausser mir an dieses Buchprojekt glauben wollte. Und ich auch nicht jeden Tag im Laden verbrachte, so wie meine Mr. Bassman Partner es gern gehabt hätten. Ende Dezember 85 hatte ich dann das Roh-Layout zusammen mit Kah-Eff fertiggestellt. Mittlerweile war ich auch freier Mitarbeiter vom Musiker Magazin in Köln. Und Kah-Eff und ich bereiteten die Gründung unserer eigenen Firma vor, die sollte „G&F-Verlag“ heissen. Wie kam es dazu?

Der Rasende Bass-Bote

Eines schönen Abends im Sommer 1985, nach einer guten Pfeife, meinte Kah, er hätte in der Apotheke eine Zeitung mitgenommen, die hiess „Der rasende Apothekenbote“ oder so ähnlich.... Wir sponnen die Idee aus, wenn es eine Zeitung für Bassisten gäbe, dann müsste die „Der rasende Bass-Bote“ heissen... 

Irgendwie behielten wir das im Hinterkopf. Meine Kontakte zu Bassisten und Bass-Herstellern wurden immer besser, auch über den Laden ergaben sich immer mehr Connections. Durch die Arbeit an der Bass-Bibel wuchs meine Routine als Schreiber bassiger Geschichten. Die Sache nahm konkrete Formen an, und so gründeten Kah-Eff und ich Anfang 1986 offiziell den „G&F-Verlag“. Mit der Realisierung hatten wir bereits begonnen.

Auf der Messe 1986 im Februar hatten wir als Verlag einen Stand, und hier präsentierten wir die erste Ausgabe: 

der rasende BASS-BOTE - Die Zeitung für die tiefen Töne

Ab dann ging´s steil bergauf - bis zum rasanten Absturz.

Dazwischen ist noch viel Bullschitt passiert - alles hier nachzulesen:

https://bass-elektronik.de/collections/fan-articles/products/mr-bassman-geht-tief-runter

 


LESER REAKTIONEN

Sketches of Bert…
Ein Buch ohne aufgesetzte Message(es), herrlich inkorrekt und deshalb mit einer tieferen Moral: Bert Gerecht lässt uns an seiner Geschichte als hoffnungsloser Musikfreak in unnachahmlicher Weise teilhaben, ein begnadeter Schreiber, schräg, immer auf den Punkt und absolut authentisch. Einer, der immer wieder aufsteht: wer ein Beispiel für Kreativität und hingebungsvolle Produktivität ohne den wirtschaftlichen Durchmarsch und dem oft damit verbundenem Verrat an der guten Sache sucht, wird hier auf  jeden Fall fündig. Dabei sind jede Menge gutklingendes Holz, wenig Plastik, oft harzige Substanzen und jede Menge Menschen aus dem wirklichen Leben. Über 400 Seiten mit Geschichten, die nicht erfunden, zurechtgebogen oder frisiert, sondern einfach passiert sind. 
— Nobbi Schmidt, Köln

Großes Kompliment: klingt alles sehr echt, authentisch, humorvoll und cool. Ein „Schelmenroman“ halt, da ist ja vieles erlaubt und erwünscht. Die dialektalen und holländischen Einsprengsel gefallen mir ebenfalls sehr und tragen zum „Lokalkolorit“ des Werkes bei. So habe ich (gebürtiger Aschaffenburger, ab dem Alter von ca. 9 Jahren immer in Düsseldorf) das Wort „Orschel“ schon seit mindestens 55 Jahren nicht mehr gehört – danke dafür! 
Der Blick hinter die Musikbusiness-Kulissen kommt jedem sehr bekannt vor (und ist daher sehr tröstlich), der sich mit der Showbranche ein wenig beschäftigt hat: die Schilderung der ersten Begegnung mit Ginger Baker - zum Sich-Wegschmeißen gut! 
— Axel J.

Mr. Bassman Bert Gerecht schreibt über sein Leben, das der Gitarre und besonders dem Bass gewidmet ist, seit er die ersten Saiten unter den Fingern hatte. Auch für Nicht-Bassisten ist es ein lesenswertes Buch. Von der Kindheit in der Nachkriegszeit im Spannungsfeld mit holländischer Mutter und deutschem Vater über die Anfänge in verschiedenen Bands bis hin zum eigenen Bassladen, eigenem Label und eigener Bass-Schmiede bleibt man am Ball. Sex, Drugs and Rock and Roll. Alles drin.
— Oda Michel

Liest sich gut... Ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Danke für diese sehr interessanten und kurzweiligen Einblicke in dein Leben und Wirken! Nicht selten hatte ich das Gefühl ich bin eindeutig zu spät geboren...
— Ully M.


Lieber Bert, ich habe seit Langem nicht mehr so ein kurzweiliges Buch wie das Deinige gelesen. Immer ein leichtes Schmunzeln und etwas Gänsehaut dabei.
— Mick W.