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Mr. Bassman geht tief runter

Bert Gerecht gräbt in seinen Erinnerungen: Ab 1968 Bassist in Ami-Clubs, tierisch-substanzielle Bewusstseinserweiterung nicht nur beim Musikstudium, 1980 dann der kultige Laden Mr. Bassman. Der Rasende Bass-Bote machte ihn rasend, und wie war das mit seiner Bass-Bibel? Dann Peavey, Fachblatt, Bass-Talk! Nach 45 CD-Produktionen wurde aus Hot Wire Records 1999 Hot Wire Bass, und was war sonst noch so los? Ein Schelmenroman aus der Frankfurter Szene.

"Zeitgeschichte, Musikgeschichte, die Geschichte einer ganzen Generation spiegelt sich in diesem spannenden und fesselnden Buch wider. Die offene und ehrliche Sprache in der es verfasst wurde lässt keinen Leser kalt und viele werden sich in den Schilderungen Bert Gerechts selbst wiederfinden."

(Amazon Leserrezension)

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Leseprobe

Mr. Bassman's Bass-Bibel

In irgendeinem Kifferwahn hatte ich die glorreiche Idee, ein Buch zu schreiben, eine Komplettübersicht über Bassgitarren. Durch meine Arbeit bei Mr. Bassman und der Lektüre angesagter Musik-Magazine aus dem Ausland war ich bestens im Bilde über alles, was bass-mäßig angesagt war. Ich legte auch umgehend los und schrieb die ersten Texte. Alles mit einer alten Schreibmaschine, die ich meinem Vater abgeschwatzt hatte. „Mr. Bassman's Bass-Bibel“ sollte das ambitionierte Werk heissen.


BUCHREZENSIONEN
“Mr. Bassman geht tief runter”


LESEPROBEN

Sweet Soul Music

Irgendwie war ich jetzt plötzlich Bassist in einer Soulband in Frankfurt. Irgendwie reingerutscht. Ich konnte die Bassanlage, einen Dynacord Bassking und eine riesige Box mit einem 15 Zoll Lautsprecher und der Aufschrift „McDempsey“ übernehmen. Das wurde von den Mertens-Brüdern mit Gagen verrechnet. Den matt klingenden Hopf Twisty Bass tauschte ich umgehend gegen einen Höfner Artist-Bass mit besserem Ton aus. Der Korpus war mit cremefarbigem Kunstleder bezogen, und er hatte zwei Tonabnehmer, wie der Beatles Bass. Wir spielten ziemlich oft, ich musste dafür mit dem Zug nach Ffm fahren, von da aus ging es im Bandbus weiter. Nach ein paar AYA Gigs für amerikanische Teenager stiegen wir bald auf und gastierten in den besseren „Officer’s“ und „NCO“ Clubs. Hier bestand das Publikum hauptsächlich aus GI's mit ihren deutschen Girlfriends. Da spielten wir zwei bis drei Gigs in der Woche.

Die Clubs befanden sich in irgendwelchen Kasernen. Die waren überall ziemlich ähnlich aufgebaut. Man kam ans „Gate“ und musste sich anmelden. Ein Uniformierter mit MP prüfte die Papiere und öffnete dann den Schlagbaum. Schlagartig war man in einer anderen Welt: Die Häuser sahen anders aus, die Strassen hatten amerikanische Namen, auch die Verkehrszeichen waren amerikanisch. Überall standen dicke Amischlitten mit amerikanischen Nummernschildern rum. Der Amiclub auf dem Gelände war so gebaut, wie die Jungs das von zuhause her kannten: Viel Holz, viel Plüsch, viel Spiegel, viel Chrom. Grosse Bar, Ledersitze, Bühne und Tanzfläche. Bezahlt wurde mit US-Dollars. Ein Dollar = vier DM. In diesen Amiclubs war „Band Uniform“ Pflicht. Wir trugen einheitlich schwarze Hosen, rote Hemden, und die Haare durften nicht über den Kragen reichen… Was aber kaum durchzusetzen war. Das Publikum war damals, 1968, noch geteilt in Black and White, also schwarze und weiße GIs mit ihren deutschen Girlfriends. Wir hatten ein „weißes“ Programm mit Creedence Clearwater, Steppenwolf etc. und ein „schwarzes“ mit Otis Redding, James Brown, Motown Hits, inclusive zwei deutschen Gogo Girls, mit ständig wechselnden schwarzen Sängern und Musikern aus der Army. Die konnten alle richtig gut spielen und hatten immer fantastisches Dope dabei! Ich habe schnell gelernt, auch völlig zugekifft meine Bassparts sauber zu spielen. Denn der Groove war das Wichtigste. Die Leute durften auf keinen Fall aufhören zu tanzen, sonst gab es 'ne Abmahnung vom Club Manager. Also machten wir ausgiebig „Floor Show“, d.h. der Groove lief durchgehend weiter, während der Sänger die Leute dazu animierte, auf die Tanzfläche zu kommen. „Shit, God damn - get off your ass and jam!“ Es brodelte. Wer schon mal 20 Minuten lang einen James Brown Groove auf dem Bass gespielt hat, ohne abzusetzen, weiss, was ich meine. Manchmal wurde auch „Dinner Music“ verlangt. Dann spielten wir in dezenter Lautstärke „Strangers In The Night“, Soul-Balladen und Nummern von James Taylor, der damals aktuell ganz angesagt war.

Wir spielten auch gelegentlich in deutschen Diskotheken wie dem „London House“ in Frankfurt auf der Zeil, wo wir dann wieder als „Ami-Club Band“ angekündigt wurden, aber ansonsten wurden eher die Ami-Ghettos abgeklappert: Babenhausen, Dieburg, Aschaffenburg, Büdingen, Hanau, Gelnhausen, Langen, Wiesbaden, Wildflecken, Mannheim.... Überall wo es amerikanische Kasernen gab, und die gab es reichlich. Wir gastierten auch im „Club 65“ in Ffm am Bahnhof, die engagierten uns dann für eine volle Woche, wir spielten jeden Abend im Wechsel mit einer englischen Band. In den Pausen fragte ich die Bassisten und Gitarristen aus. Ich sammelte Informationen. Und am nächsten Morgen ging's in die Firma. Das war nur mit pharmazeutischer Unterstützung möglich. Glücklicherweise saß ich ja an der Quelle. Denn am Wochenende spielten wir bis vier Uhr morgens. Der neue Drummer Cuby, der ein Kit mit Doppelbassdrum hatte, fuhr mich freundlicherweise manchmal nach Hause. Sonst hätte ich bei den Mertens übernachten müssen. Das wollte ich vermeiden, weil da die Stimmung sehr mies war. Vater Mertens war Direktor einer Schule in Frankfurt, aber zuhause hatte der nichts zu melden. Da führte die Mutter das Kommando. Eine ultrabreite Matrone. Wenn sie ihre Stimme erhob, mussten alle schweigen und zuhören. Auch die vier Söhne.

Wobei ich den ältesten Bruder nur einmal in drei Jahren gesehen habe. Der hatte sich wohl schon abgesetzt. Vernünftig! Wenn der Vater mal was sagte, musste er Gelächter und hämische Kommentare von seinen Söhnen ertragen. Einmal sass ich bei denen am Esstisch, da bekam er gesagt, „Da musste dich net wunnern, wenn manche Kinner ihr Eldern umbringe, wenn se sich so benemme wie du…“ Ich hatte mehr Kontakt zu den amerikanischen Mitmusikern. Die waren freundlich, gut drauf, wechselten aber ständig, entweder wurden sie versetzt in eine andere Stadt, oder sie legten sich mit dem Bandleader an und gingen, weil sie sich keinen Scheiss bieten lassen wollten.

Wir hatten ein Wochen-Engagement in der Corso-Bar, direkt am Bahnhof. Jeden Abend von 20 Uhr bis Ultimo, und einer von den Musikern fuhr mich dann nach Kelkheim. Dafür musste ich dann oft einen Zwanziger löhnen. Ich träumte von einer eigenen Karre...

Das Publikum der Corso-Bar bestand aus Zuhältern, Nutten und deren Kunden und war „Off Limits“, d.h. amerikanische Soldaten durften da nicht rein. Machten die aber trotzdem, deshalb kam immer mal die Military Police vorbei, Jungs in vollem Ornat mit schweren Waffen. Die trieben dann die „verbotenen“ GIs raus.

In der Pause gingen wir immer mal schnell rüber in die „Rio-Bar“. Die war schräg gegenüber und hatte ein ähnliches Programm. Wir checkten da die Bands aus, und wenn die Pause hatten, kamen sie zu uns rü-ber. Die schwarzen Sänger hatten immer „Stuff“ dabei. Kleine Pur-Pfeifen wurden geraucht. „White cat hit dat pipe“ sagte der Sänger und reichte mir die dezent dampfende Pfeife. Ich zog mal ordentlich dran und reichte sie zurück. „Hit it again,“ meinte mein Soul Brother, und ich zog nochmal. Dann hiess es, wir spielen weiter. Ich hängte den Bass um. Wir legten los. Meine Finger schienen genau zu wissen, wo sie hin mussten. Erstaunlich! Meine Gedanken fuhren Achterbahn. Aber die Finger spielten zuverlässig weiter. Es schien keinem aufzufallen. Robby, der Organist, grinste zu mir rüber. Der hatte auch an der Pfeife gezogen. Immer gut, einen auf seiner Seite zu wissen. Die schwarzen Bandmitglieder standen immer unter Strom. Und meinten, es wäre gut für den Groove, wenn alle auf dem selben Trip wären. Der Bandleader bekam von alledem nichts mit. Dem wurde nie was angeboten. Er hatte keine Ahnung, was da lief. Das war auch gut so. Der studierte Jura und wollte Staatsanwalt werden. Der hätte uns alle in den Knast bringen können.

Telefonsex

Ich war bei der guten Jule zu Besuch, und das lief immer auf das Eine hinaus. Es sei denn ihr kleiner Sohn war zu Besuch, und schlief in ihrem Bett. Dann war sie immer sehr keusch, und wir sassen in der Kü-che, unterhielten uns, spielten Brettspiele oder malten Aquarellbilder. Heute hatte ich Glück, der kleine „Satansbraten“ war bei der Oma. Wir sassen am Abend in ihrer Küche bei Kerzenlicht, aber verlagerten uns bald ins Schlafzimmer. Sie hatte mir gerade erzählt, sie hätte heute endlich ihren Telefonanschluss bekommen, die Post hatte ein Gerät bei ihr installiert, man könne sie jetzt auch anrufen, und ich müsste mir ihre Nummer aufschreiben.

Kaum befanden wir uns in der Cowgirl-Position, klingelte auch schon das brandneue Telefon. „Ich muss wissen, wer da anruft,“ rief sie begeistert aus und sprang spontan auf. Ich meinte ein deutliches „Flupp“ zu hören.

„Ja, wer ist denn da? Nein, du störst überhaupt nicht!“ flötete sie. Und es wurde ein längeres Gespräch. Ich lag derweil da und dachte nach. Fühlte ich mich jetzt funktionalisiert? Sollte ich vielleicht einfach gehen? Ich war angepisst und unentschlossen. Komm, jetzt zieh deine Hose an und hau ab, sagte eine Stimme in meinem Kopf. Bleib liegen, scheiss drauf, gleich geht's weiter, sagte die andere Stimme in meinem Kopf weiter unten. In mir brodelte es.

Nach einer gefühlten Stunde legte sie den Hörer auf und kam wieder ins Bett. „Wo waren wir stehengeblieben?“ Sie nahm breitbeinig auf mir Platz, mit einem gekonnten Handgriff führte sie mich ins gelobte Land, und wir waren wieder voll auf Sendung. Sie wusste auch immer genau, wie sie mich bei solchen Gelegenheiten auf hundertachtzig bringen konnte. „Morgen kommt der Martin“ genügte völlig. Dann gab ich nochmal extra Gas. Martin war ihr Ex-Freund, den sie aber immer wieder traf. Bei dem sagt sie bestimmt „Morgen kommt der Bert,“ dachte ich mir. Wollte aber nicht nachfragen. Dabei hatte das ganz romantisch angefangen. Ich lebte teilweise bei Emm in der Bude, in ihrer 30 qm Sozialwohnung, und nahm manchmal den Müll mit runter. Am Container traf ich da oft auf diese junge, scharfe, rothaarige Schote mit riesiger Oberweite. Wir begrüssten uns immer ganz freundlich. Ich fand raus, daß sie schräg gegenüber wohnte. Sie war auch befreundet mit Rolle, der neben Emm wohnte. So kamen wir zusammen, gingen als Clique ins Kino, oder in ein Konzert. Da gab es auch einen Mark, einen Freund von Rolle, Millionärs-Sohn aus einer Geld-Familie, da trafen wir uns auch gern zu Videoabenden mit Bier und Chips.

Eines Nachmittags kam ich zu Emm, da standen dicke Plastiktüten an der Tür. „Da sind deine Sachen drin, du ziehst heute aus!“

Äh? Keine Ahnung, was is los? „Ja, ich bin ab sofort mit Mark zusammen, du musst gehen. Aber ich arbeite weiterhin im Laden, keine Sorge.“ So kann man's natürlich auch machen! Unsere Beziehung war schon lang nicht mehr so heiss... OK, ich schnappte mir meinen Kram und ging wieder runter. Auf der Strasse sah ich sie, da war sie wieder, die rote Schote... Wow, günstige Gelegenheit!

„Hallo, sag mal, wir sehen uns immer hier auf der Strasse, hast du heut Abend schon was vor? Wir könnten mal Essen gehen.“ Bei der einen raus, und gleich bei der anderen rein. Das war gut. Und sogar in der gleichen Strasse! Um 20 Uhr sass ich bei Jule in der Küche. Sie hatte was für uns gekocht. Wir liessen es uns schmecken. Es lag was in der Luft, das war ganz klar. Nach dem Essen schlug ich vor, daß wir zu mir fuhren. Etwas Musik hören. Das waren nur fünf Minuten mit dem Auto. Sie war erst kürzlich eingezogen und hatte noch keine Musik. Nichtmal ein Radio.

Als wir bei mir waren, ging es nicht um Musik. Ich wollte ihr an die Wäsche, und sie war auch nicht abgeneigt, aber sie dachte, ich wäre noch mit Emm zusammen. Und wollte Emm nicht in den Rücken fallen. Ich sagte ihr mehrmals, Emm hätte mich eben gerade rausgeschmissen, und ich wäre ein freier Mann. Sie glaubte es nicht so recht, und wir balgten uns eine Weile lustvoll auf der Couch, dann sagte sie:

„OK... Alter, ich fick jetzt mit dir, aber ich ruf morgen früh gleich die Emm an, und wenn das nicht stimmt, dann gnade dir Gott!“

Damit konnte ich leben. Sie kam über mich wie ein Orkan. Zwischendurch erzählte sie von ihrem Leben: Mit 17 heroinabhängig, auf den Strich gegangen, ca. 3000 Männer gevögelt. Danach Entzug, jetzt to-tal clean und nur noch ab und zu mal einen durchziehen. In einer Aus-bildung zur Kindergärtnerin. Einen fünfjährigen Sohn hatte sie auch. Vater unbekannt.

Für den Sex brauchte sie keine Ausbildung, sie war perfekt. Ich war begeistert. Am nächsten Morgen klingelte das Telefon bei Mr. Bassman, Emm ging dran.

„Hallo Jule! Was gibt's? Ja, Bert und ich sind getrennt, wieso?“ Das Gespräch ging im Flüsterton weiter. Dann legte sie auf, ging auf mich zu. „Herzlichen Glückwunsch! Du hast es geschafft! Ich freu mich für dich!“

Alles klar. Alle waren happy. Die leichteste Trennung die ich je hatte.


Die Bass-Bibel

Ich verbrachte viel Zeit mit Kah-Eff. Wir kifften und redeten, und er fand das Bass-Thema interessant. Kah hatte vor, Psychoanalytiker zu werden. Auf einem Psychologie-Seminar hatte er einen gewissen Manfred Dexler getroffen, der Bücher über Psychologie verlegte. Oder vorhatte, einen Verlag für Psycho-Bücher zu gründen. Das wusste keiner so genau. Jedenfalls trafen wir uns, und er meinte, er könne dieses Buch in seinem Dexler-Verlag rausbringen. Also machte ich weiter. Abends und an meinen freien Tagen hämmerte ich in die Tasten, was das Zeug hielt. Ich hatte einen Ordner voll mit Material, und das wurde ständig mehr. Als Abgabetermin meines Manuskripts hatten wir November 1985 festgelegt. Das Manuskript hab ich dann auch fristgerecht abgeliefert. Nach einem Jahr intensivster Recherchen- und Schreibarbeiten. Allerdings ein hartes Jahr.Ausser telefonieren, recherchieren, schreiben, wieder recherchieren, Fotos besorgen oder selber machen, weiterschreiben kam ich zu nichts. Die Stimmung bei Mr.Bassman wurde auch immer mieser, weil keiner ausser mir an dieses Buchprojekt glauben wollte. Und ich auch nicht jeden Tag im Laden verbrachte, so wie meine Mr. Bassman Partner es gern gehabt hätten. Ende Dezember 85 hatte ich dann das Roh-Layout zusammen mit Kah-Eff fertiggestellt. Mittlerweile war ich auch freier Mitarbeiter vom Musiker Magazin in Köln. Und Kah-Eff und ich bereiteten die Gründung unserer eigenen Firma vor, die sollte „G&F-Verlag“ heissen. Wie kam es dazu?

Der Rasende Bass-Bote

Eines schönen Abends im Sommer 1985, nach einer guten Pfeife, meinte Kah, er hätte in der Apotheke eine Zeitung mitgenommen, die hiess „Der rasende Apothekenbote“ oder so ähnlich.... Wir sponnen die Idee aus, wenn es eine Zeitung für Bassisten gäbe, dann müsste die „Der rasende Bass-Bote“ heissen... 

Irgendwie behielten wir das im Hinterkopf. Meine Kontakte zu Bassisten und Bass-Herstellern wurden immer besser, auch über den Laden ergaben sich immer mehr Connections. Durch die Arbeit an der Bass-Bibel wuchs meine Routine als Schreiber bassiger Geschichten. Die Sache nahm konkrete Formen an, und so gründeten Kah-Eff und ich Anfang 1986 offiziell den „G&F-Verlag“. Mit der Realisierung hatten wir bereits begonnen.

Auf der Messe 1986 im Februar hatten wir als Verlag einen Stand, und hier präsentierten wir die erste Ausgabe: 

der rasende BASS-BOTE - Die Zeitung für die tiefen Töne

Ab dann ging´s steil bergauf - bis zum rasanten Absturz.

Dazwischen ist noch viel Bullschitt passiert - alles hier nachzulesen:

https://bass-elektronik.de/collections/fan-articles/products/mr-bassman-geht-tief-runter

 


LESER REAKTIONEN

“Sketches of Bert… Ein Buch ohne aufgesetzte Message(es), herrlich inkorrekt und deshalb mit einer tieferen Moral: Bert Gerecht lässt uns an seiner Geschichte als hoffnungsloser Musikfreak in unnachahmlicher Weise teilhaben, ein begnadeter Schreiber, schräg, immer auf den Punkt und absolut authentisch. Einer, der immer wieder aufsteht: wer ein Beispiel für Kreativität und hingebungsvolle Produktivität ohne den wirtschaftlichen Durchmarsch und dem oft damit verbundenem Verrat an der guten Sache sucht, wird hier auf jeden Fall fündig. Dabei sind jede Menge gutklingendes Holz, wenig Plastik, oft harzige Substanzen und jede Menge Menschen aus dem wirklichen Leben. Über 400 Seiten mit Geschichten, die nicht erfunden, zurechtgebogen oder frisiert, sondern einfach passiert sind. ” — NOBBI S.


“Großes Kompliment: klingt alles sehr echt, authentisch, humorvoll und cool. Ein „Schelmenroman“ halt, da ist ja vieles erlaubt und erwünscht. Die dialektalen und holländischen Einsprengsel gefallen mir ebenfalls sehr und tragen zum „Lokalkolorit“ des Werkes bei. So habe ich (gebürtiger Aschaffenburger, ab dem Alter von ca. 9 Jahren immer in Düsseldorf) das Wort „Orschel“ schon seit mindestens 55 Jahren nicht mehr gehört – danke dafür! Der Blick hinter die Musikbusiness-Kulissen kommt jedem sehr bekannt vor (und ist daher sehr tröstlich), der sich mit der Showbranche ein wenig beschäftigt hat: die Schilderung der ersten Begegnung mit Ginger Baker - zum Sich-Wegschmeißen gut! ” — AXEL J.


Zeitgeschichte, Musikgeschichte, die Geschichte einer ganzen Generation spiegelt sich in diesem spannendem und fesseldem Buch wider. Die offene und ehrliche Spraache in der es verfasst wurde lässt keinen Leser kalt und viele werden sich in den Schilderungen Bert Gerecht's selbst wiederfinden. Eine Verfilmung dieses Buches hätte bestimmt nicht nur in deutschen Kinos Chancen. - Will P.


“Mr. Bassman Bert Gerecht schreibt über sein Leben, das der Gitarre und besonders dem Bass gewidmet ist, seit er die ersten Saiten unter den Fingern hatte. Auch für Nicht-Bassisten ist es ein lesenswertes Buch. Von der Kindheit in der Nachkriegszeit im Spannungsfeld mit holländischer Mutter und deutschem Vater über die Anfänge in verschiedenen Bands bis hin zum eigenen Bassladen, eigenem Label und eigener Bass-Schmiede bleibt man am Ball. Sex, Drugs and Rock and Roll. Alles drin.” — ODA MICHEL


“Liest sich gut... Ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Danke für diese sehr interessanten und kurzweiligen Einblicke in dein Leben und Wirken! Nicht selten hatte ich das Gefühl ich bin eindeutig zu spät geboren...” — ULLY M.


“Lieber Bert, ich habe seit Langem nicht mehr so ein kurzweiliges Buch wie das Deinige gelesen. Immer ein leichtes Schmunzeln und etwas Gänsehaut dabei.” — MICK W.


“„...bis jetzt denke ich ich lese mein eigenes leben, auch so details wie mit der ersten wandergitarre... schön geschrieben, schönste lektüre seit ´fleisch ist mein gemüse´... jedenfalls bin ich die ganze zeit am lachen und denken, hey das ist doch mein leben...also wirklich ganz köstlich das buch...“” — ROB S.